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Zwischenseminar und Urlaub in Tansania

Autor: JohannaWicke | Datum: 14 März 2016, 07:21 | 1 Kommentare

Zwischenseminar und Urlaub in Tansania

Vorgestern bin ich nach knapp 3 Wochen aus Tansania zurück gekommen. Dort hatten wir in Bukoba 5 Tage lang ein tolles Zwischenseminar, wo wir unsere Erfahrungen reflektieren und mit den anderen Freiwilligen austauschen konnten. Anschließend haben wir noch die Gelegenheit genutzt und Tansania von Bukoba nach Dar es Salaam per Bus erkundet.

Unsere Reise hat um 4:00 Uhr morgens an der Busstation in Kigali begonnen, von wo aus wir geradewegs bis zur Grenze gefahren sind. Dort sind wir zu Fuß über die Grenze gelaufen, haben unser Touristenvisum beantragt und sind hinter der Grenze in einen neuen Bus eingestiegen. Gefühlt sah es schon wenige Kilometer hinter der Grenze ganz anders aus: Es herrscht Linksverkehr und auch die hügelige Landschaft, wie ich sie aus Ruanda kenne, verschwindet.

Nach kurzer Zeit müssen wir noch einmal umsteigen und sitzen jetzt gequetscht in einem Dalladalla (so heißen die Kleinbusse) mit unserem Gepäck auf dem Schoß. Die Busfahrt wird uns (das sind übrigens Stefan, Angelina, Maria, Sophie und ich (sie alle sind VEM Freiwillige)) durch ein Mädchen versüßt, die ihre Kekse mit uns teilt. 

Orientierungslos steigen wir in Urumushaka aus und sind sehr froh, als wir ein bekanntes Gesicht Lotte (eine VEM-Freiwillige) treffen. 

Das Wochenende dürfen wir in ihrem schönen schwedischen Haus verbringen.

Am Montag ging es dann weiter nach Bukoba zum Zwischenseminar. 

 

Nach einer tollen Seminarwoche mit vielen neuen Erkenntnissen, machen wir uns auf den Weg nach Mwanza. Dieses Mal reisen wir in einem bequemen Reisebus. Einige Stunden und eine schöne aber kurze Fährfahrt später kommen wir an unserem erwünschten Ziel an und mein Sitznachbar zeigt uns netterweise eine Unterkunft für die Nacht.

 

Am nächsten Tag geht es weiter nach Musoma. Und während wir so eine wunderschöne Busfahrt genießen, fällt uns auf einmal auf, dass wir schon an unserem Ziel vorbei gefahren sind und bald die kenyanische Grenze erreichen. Also steigen wir an der nächsten Möglichkeit aus und steigen wieder in ein Dalladalla um, was uns schließlich nach Musoma zurück bringt. Den Tag verbringen wir hauptsächlich mit Wäsche waschen und gemütlich am Victoriasee sitzen.

 

Früh morgens fahren wir mit einem öffentlichen Bus durch den Serengeti. Ich bin überrascht wie vielfältig Landschaften sein können und genieße sehr die Busfahrt. Unser nächstes Ziel ist Arusha, wo wir von einem schönen Sonnenuntergang und Regenbogen am Mount Meru empfangen werden. 

Glücklicherweise holt uns Lindsay ab. Sie ist die Tochter der Mentorin unserer Nachbarin und hat uns eingeladen sie zu besuchen, als sie in Ruanda war. Dieses Angebot haben wir natürlich gerne angenommen und zwei Nächte bei ihrer Familie verbracht. Von Arusha ging es weiter nach Lushoto, wo Warinka und Christian (ebenfalls VEM Freiwillige) wohnen, die wir dort besucht haben.

 

Die nächste und letzte Station vor Dar es Salaam ist in Lutindi bei Nora. Dort durften wir einen Tag im Garten mitarbeiten und so Nora's Alltag ein wenig kennenlernen. 

 

Am Dienstag morgen nachdem wir den Sonnenaufgang in den Usambara Bergen genossen haben, sind wir mit dem Bus nach Dar es Salaam gefahren. Dank Davids (VEM Mitarbeiter in Dar es Salaam; er hat das Zwischenseminar mit geleitet) Hilfe hat uns dort ein Taxifahrer abgeholt, kurz ein paar schöne Ecken von Dar es Salaam gezeigt und dann zum Flughafen gefahren. 

Der Flug war wunderschön; es ist schon traumhaft über die beleuchtete Stadt zu schauen...

 

In Kigali warten wir noch einige Stunden im Café bis der erste Bus uns nach Cyakabiri bringt und dann sind wir auf einmal auch schon wieder zu Hause. Wir werden super herzlich begrüßt und viele freuen sich, dass wir wieder da sind - was für ein schönes Gefühl wieder zu Hause zu sein, auch wenn es eine Mischung aus Vertraut- und Fremdheit ist, doch inzwischen ist der Alltag schon wieder eingekehrt und alles geht seinen gewohnten Gang. 

 

Durch meine Reise nach Tansania, habe ich nochmal eine ganz andere Perspektive zu Ruanda bekommen und es war eine tolle Chance nun einen kleinen Teil beider Länder zu kennen.

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